Ein Senator hinter den Kulissen


Last Update: 23 December 2000


Ein Senator hinter den Kulissen

Source: Berliner Morgenpost

01 November 2000

A senator behind the scenes

(paraphrased by Gisela Franz:)

This story deals with one of Berlin's senators, Wolfgang Branoner, who was on his way to be present at the filming in the "Stadthaus" (townhall). The article then continues:

There the American film company Miramax are just filming the picture "Equilibrium". But not only the Stadthaus Berlin serves as location for this Science-Fiction film. The Deutschlandhalle was a studio, in which several sets have been built up. Cameras also stood in the Olympiastadion and at the airport Tempelhof. Filming will continue in Berlin till the end of November.

"The filming takes place entirely in Berlin. The city itself doesn't play an actual part in the story, though," says director Kurt Wimmer. There are just great locations for the shooting of the film. We'll get the proof for that in the cinemas in Summer 2001.

But not only Miramax is spending a part of its 40-Million-Mark budget here in Berlin. "Each day we have up to 40 film shootings in Berlin," says Branoner. In 1999 alone 300 films have been shot here. "The money that comes in by film shootings sums up to 1,1 Billion Marks a year" says the senator of economy.

Finally the article says that film makers appreciate the fact that the Berlin senate is always very supportive and permission to film in the city is granted quite quickly.

 

Technosenator, Modesenator und nun auch noch Filmsenator - alles Titel, die man Wolfgang Branoner verliehen kann. Doch eigentlich ist der Mann im Senat für die Wirtschaft zuständig. Aber irgendwie hat ja alles mit Geld zu tun und bringt die Berliner Wirtschaft in Schwung. Gerade machte sich Branoner wieder mal auf, um selbst bei Dreharbeiten dabei zu sein. Im Stadthaus Berlin.

Dort dreht die amerikanische Filmfirma Miramax gerade den Streifen «Equilibrium». Jedoch nicht nur das Stadthaus Berlin dient als Kulisse des Science-Fiction-Filmes. Die Deutschlandhalle war Studio, in dem verschiedene Kulissen aufgebaut sind, im Olympiastadion standen die Kameras bereits und auch auf dem Flughafen Tempelhof. Noch bis Ende November ist das Team in Berlin bei der Arbeit. Hauptdarsteller sind übrigens Christian Bale, der gerade in «American Psycho» zu sehen ist, und aus dem Streifen «Breaking the Waves» spielt Emely Watson mit. «Der Film wird nur in Berlin gedreht. Die Stadt spielt aber eigentlich keine Rolle in der Handlung», erzählt Regisseur Kurt Wimmer. Es seien nur eben tolle Orte für die Kulisse. Im Sommer 2001 kann man das dann im Kino nachprüfen.

Aber nicht nur Miramax ist zurzeit in der Hauptstadt dabei, etwas von seinem 40-Millionen-Mark-Etat hier zu investieren. «Täglich haben wir bis zu 40 Drehs in der Stadt», erzählt Branoner. Allein 1999 seien 300 Filme an der Spree gemacht worden. «Inzwischen beträgt das Volumen, das durch Dreharbeiten nach Berlin kommt, 1,1 Milliarden Mark pro Jahr», weiß der Wirtschaftssenator.

Dafür darf man dann auch mal Filmsenator zu ihm sagen. Besonders würden die Filmemacher das kreative Potential an der Spree schätzen und die unbürokratische Unterstützung. So würden Drehgenehmigungen schnell erteilt und die Produktionen vom Senat mit Bürgschaften abgesichert.

Eines hat Branoner indes noch nicht vollbracht - eine eigene Rolle in einem Film zu bekommen. Vielleicht bedankt sich ja irgendeine Produktionsfirma mal mit einem Angebot für ein Intermezzo bei ihm. Dann hat er noch einen Titel mehr - Schauspielsenator.

 

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